2.Wettfahrt: Von der Bahn

Vorl.Ergebnis Podium

  1. Santa Catharina
  2. Fliegender Stern
  3. Albino

Bei SW4 später zunehmend 5 konnte bis zur Zielkreuz mit Spi gesegelt .

Nachdem Ziel gab es zur Verabschiedung noch eine kleine Regenfront.

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2.Tag -Kurs Kiel

Erster Start 10:00,

Ballad Gruppe 10:55 Uhr

SW 4 zun 5

Spi Kurs mut Zielkreuz.

Siegerehrung 19Uhr 21Uhr Schilksee

Santa Catharina gewinnt den Jochen-Bierschenk-Gedächtnis Preis

Die erste Wettfahrt ist beendet. SANTA CATHARINA, FLIEGENDER STERN und als dritter die ALBINO belegen das Podium.

Nach einem sehr spitzen Spinnakergang Kurs Laboe ging es ab der Fahrwassertonne 2 fast durchgehend mit Spi Kurs Eckernförde.

Eine starker Regenschauer erfrischte das Feld unterwegs.

Mit ca 1 Std(!!) Konnten SANTA CATHARINA und FLIEGENDER STERN einen beachtlichen Vorsprung zur drittplatzierten ALBINO heraussegeln.

Die ca 300 teilnehmenden Crews feierten anschliessend auf der Eckernförder Meile bei sommerlichem Wetter.

Hier zunächst einmal die ersten Bilder…

Welcome Race 2018: Wetter Tag 1/Kiel

Am 1.Tag geht es für die Ballad Crews nicht nur um die Punkte der 1.Wettfahrt, sondern auch um den Jochen-Bierschenk-Gedächtnis-Preis.

Während der Start vorraussichtlich extrem schwachwindig wird, kann der Nachmittag einige Überraschungen bereit halten. Dazu kommt zum Nachmittag hin eine zunehmende Wahrscheinlichkeit von Schauern.

Kurs: Kiel-Eckernförde

Start ca 10:00

Anbei die Vorhersage von 10,12,14 und 16 Uhr

Welcome Race Bericht 2017 / Albino

IMG_20170617_091543cKieler Woche 2017

Zum Kieler Woche Welcome Race, dem Hauptregatta Event 2017 der Balladklasse, hatten dieses Jahr 8 Ballads gemeldet. Damit hatten wir erneut und zum 7.Mal in Folge (!) eine One-Design Gruppe und einen eigenen Start.

Ein Dank zunächst mal an Alle Skipper die (meist) Wochen vor der Regatta mit der Organisation der Crew etc. beginnen um dieses Come-together der Ballads jedes Jahr zu Beginn der Kieler Woche zu ermöglichen.

Zu den ‚Stammcrews‘ der GONZO, der ALBINO, der STROLCH, der FLIEGENDEN STERN, der SANTA CATHARINA und der SOLKYSS gesellte sich dieses Jahr zum ersten Mal seit 2010 eine alte Bekannte aus Eckernförde, die PUFFIN und die WELTRUF als Newcomer. Lange Anreisen von z.T. mehreren Tagen (z.B. für die Teilnehmer aus dem Elbebrevier oder Warnemünde) erfordern zusätzlichen Aufwand.

HERZLICHEN DANK IM VORWEG DIESES BERICHTS AN EUCH !

Wir hoffen 2018 wieder viele Balladen im Cruiser-Racer oder Racer-Modus an der Linie des Ballad Hauptregatta Events begrüssen zu können!

Für den Samstag waren zunächst einmal NW-liche Winde von ca 4-5 Bft vorhergesagt. Ab Mittag sollte es abnehmen auf 3-4 Bft. Das ganze bei leicht bewölktem Himmel aber immer noch mit reichlich Sonne.

ERSTE WETTFAHRT: Kiel-Düsternbrook Eckernförde

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Optimale Regattastimmung erwartete mich bereits als Teil der Crew der ALBINO beim ‚Boarding‘ um ca 8:30 Uhr. Nach dem klarieren der ALBINO ging es aus Kiel/Wyk zusammen mit der SANTA CATHARINA und der FLIEGENDEN STERN rüber Richtung Düsternbrook, wo die Startlinie jedes Jahr direkt am Ufer vor der Mole liegt – kommentiert durch einen erfahrenen Moderator, der gerne Mal das Ballad Design Peter Norlin zuordnet (Entschuldigung an dieser Stelle an Rolf MAGNUSSON).

Der Start war dieses Jahr von der Wettfahrtleitung deutlich besser via UKW begleitet/kommuniziert als in den letzten Jahren (nach meinem subjektiven Gefühl). Die Starts wurden einzeln mit Gruppen angekündigt, was in Anbetracht der vielen Fahrtensegler, die nicht wöchentlich das Wettfahrtprozedere mitmachen notwendig ist.

Innerhalb der Balladklasse kann man zudem auch vorher Erkundigungen der Mitstreiter einholen, falls Unklarheiten zum Prozedere vorliegen.

Nachdem 5 Starts vor den Ballads absolviert wurden, war unsere Gruppe endlich dran . Es deutet e sich ein Kurs ohne Spi an.

Als Bahn waren folgende Marken ausgegeben:

DÜSTERNBROOK –(1)- REGATTATONNEN an Friedrichsorter Enge –(2)– Rote FW-Tonne 2 –(3)– (kreuzen des Fahrwassers zur ) GELBEN GEFAHRENTONNE –(4)– STOLLERGRUND-N –(5)– MITTELGRUND-N –(6)– MITTELGRUND-S –(7)– ECKERNFÖRDE/ZIEL

Nachdem sich die SANTA CATHARINA, die STROLCH und die FLIEGENDER STERN absetzen konnten, folgten die GONZO, die PUFFIN und ALBINO mit WELTRUF im Zweikampf am Ende des Feldes.

Auf der ALBINO haben wir die Genua zum Start noch teilgerefft gefahren. Der Anlieger bis zur Friedrichsorter Enge war eine steter Zweikampf mit der WELTRUF zunächst in sicherer Leestellung leicht voraus.

Das Führungstrio war schnell enteilt – da machten sich vermutlich die 3 relativ neuen Vorsegel bezahlt . Die Kreuz zu Querung des Fahrwassers (3) und zum Stollergrund -N begannen wir dann mit einem Vorsprung zur WELTRUF , die etwas wegsackte. Wir versuchten den Vorsprung der GONZO und der PUFFIN zu zusegeln und entschieden uns aus diesem Grund für einen Schlag Richtung Kielort um den kabbeligen Wellen auszuweichen.

Die Genua war längst ausgerollt, aber GONZO und PUFFIN waren nicht zu bekommen.

Auf dem Abschnitt (6) war bei einigen die Entscheidung gefallen dieses kurze Stück (ca 2sm?) den Spi zu ziehen. Allerdings war man dann ein fehlerfreies Manöver angewiesen, wenn es sich auszahlen sollte. Mit 3 Mann Besatzung auf der ALBINO haben wir den Spi ‚stecken lassen‘.

Mitentscheidend für das Ergebnis dieser Wettfahrt war dann (vermutlich) die richtige Wahl der Seite in der Eckernförder Bucht. Uns erschienen zudem die gelaufenen Kurse auf sehr unterschiedlichen AWD’s ( Scheinbarem Wind Winkel / Apparent Wind) zu beruhen.

Jedenfalls liefen wir auf der ALBINO erst wieder akzeptable Höhe und hatten richtigen Druck , als wir unter der nördlichen Küste am Marinestützpunkt hoch anliegen konnten. Zu diesem Zeitpunkt hatte sich unser 6. Platz von 7 gestarteten Ballads allerdings bereits gefestigt.

Es war ein herrlicher Segeltag bei viel Sonne und in der Stärke herrlichem Wind.

Die Ballads liefen in diesem Jahr in der Mehrzahl Eckernförde /Im-Jaich an. Wir lagen im SCE und hatten einen etwas längeren Fussmarsch zu den Feierlichkeiten und der Regattameile im Eckernförder Hafen.

Dieses Jahr war (das erste Mal seit 2006) wieder die AALREGATTA im Anschluss an das Welcome Race gestartet worden – Viel Trubel im Hafen von Eckernförde und den TRADTIONELLEN AAL nach Zieleinlauf gab es auch für die Ballads (des Welcome Races ….ein Fehler? – jedenfalls eine sehr Willkommene Geste!)

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Die Ballad Crews tauschten nach der Offiziellen Kieler Woche Siegerehrung für die STROLCH an PLATZ 1 – und den damit verbundenen JOCHEN-BIERSCHENK-GEDÄCHTNIS-PREIS der Balladklasse noch weitere Stories und gegen 22:30 Uhr gings für die ALBINO Crew wieder Richtung SCE. Auf dem Weg lag die volle Promenade und ein grosses Feuerwerk!

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Strolch

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Santa Catharina

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Fliegender Stern

ERGEBNIS:

  1. STROLCH (JOCHEN-BIERSCHENK-GEDÄCHTNIS-PREIS)
  2. SANTA CATHARINA
  3. FLIEGENDER STERN
  4. PUFFIN
  5. GONZO
  6. ALBINO
  7. WELTRRUF

DNC SOLKYSS

WETTFAHRT ECKERNFÖRDE – LEUCHTTURM KIEL

Nach einem ausführlichen Frühstück in geselliger Runde der FLIEGENDER STERN, der WELTRUF, der STROLCH und der ALBINO-Crew war der Start der Balladgruppe für 11:55 Uhr geplant.

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Die Windvorhersage liess – im Gegensatz zur ersten Wettfahrt – fast ausschliesslich Vorwindkurse mit Spi erwarten. Der NW-Wind sollte zudem von zunächst 3 Bft auf 1-2 Bft mit tlw Umlaufenden Winden erwarten.

Auf der ALBINO hatten wir dieses Mal 4 Mann einsatzbereit, so dass Spimanövern nichts im Wege stand. Und ein guter Start war uns ebenfalls gelungen. Fast alle Balladen haben dieses Mal einen guten Start hingelegt. Etwas hinten an waren die WELTRUF und die FLIEGENDER STERN.

Und dann begann das Taktieren…..wo wird sich der Wind länger halten? GRibdaten, auf die wir zurückgegriffen haben , deutete eigentlich eher auf die südliche Küste.

Zunächst schien allerdings unter der nördlichen Küste mehr Druck zu sein und die SANTA CATHARINA konnte sich einen bereits deutlichen Vorsprung heraussegeln. Im hinteren Feld bearbeitetn sich die GONZO, die ALBINO und die von hinten aufkommende FLIEGENDER STERN. Die WELTRUF liess hingegen erneut etwas abreissen.

Während die SANTA CATHARINA sich zunehmend Richtung südlicher Küste orientierte, liefen STROLCH und auch die GONZO Richtung nördlicher Küste. Der südliche Kurs sollte sich für die vorausliegende SANTA CATHARINA – bereits mit deutlichem Abstand von ca 8min am Stollergrund-N – und die folgenden ALBINO und FLIEGENDER STERN auszahlen.

Deutlich voraus liegend konnte die SANTA CATHARINA den 1.Platz in dieser Wettfahrt sichern. Das erste Mal nach mehreren 2. Und 3.Plätzen konnte die Crew um Willi Decker nun das erste bei der Kieler Woche eine Wettfahrt für sich entscheiden.

Die ALBINO Crew hatte am STOLLERGRUNG-N auf Platz 2 liegend noch ca. 6min Vorsprung auf die FLIEGENDER STERN. Nachdem die Regattatonne als letzte Bahnmarke passiert wurde, lag allerdings ein Am Wind Kurs zur Ziellinie an. Auf diesem letzten Bahnschenkel kam die FLIEGENDER STE>RN nochmal deutlich auf und konnte den Abstand auf ca 100-150m verkürzen, den 2.Platz der ALBINO allerdings nicht mehr streitig machen.

Mit etwas Abstand folgten dann die STROLCH und die GONZO, sowie auf Platz 7 die WELTRUF.

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Bei herrlichem Wetter versuchten die meisten Crews rechtzeitig zur Siegerehrung in Kiel-Schilksee zu kommen, was schliesslich auch glückte.

Wir hoffen auf ein Wiedersehen in 2018! Bis dahin allen Skippern eine herrliche Segelsaison 2017

Jörg für Ballad.de

von Bord der ALBINO

Silverrudder 2016 – after finish

So, einen vorläufigen Bericht bin ich noch schuldig geblieben. Wer wollte, konnte das Rennen per Tracker App und Twitter verfolgen.

Start LINKSRUM bei SW <1 Bft, zun. 4, später W-WNW drehend 5

Der Start – vor allem der erste und zweite Start waren sehr strange, denn wir hatten mit laufende Strömung mit ca 2kn(?). Es sind etliche Filmchen dazu im Internet verfügbar, denn wir hatten zum Teil NULL Wind , so dass man VOR der Startlinie ankern musste.

Auch NACH dem Start war nicht genug Wind um meine ca 4t innerhalb der SI geforderten 20min über die Linie zu bringen. Eigentlich wäre ich also DSQ, wie viele andere auch. Trotzdem sind wir letztlich gestartet, wenn auch nicht regelkonform.

Jens (Ballad ‚Sapir‘, 062) startete mit Spi und konnte sich bis Sundausgang einen kleinen Vorsprung erarbeiten.

Einige hatten mit den Tücken des Sunds zu kämpfen, denn der Blick auf die Karte gerät manchmal in Vergessenheit.

Ab Ausgang Sund ging auch bei mir der Spi hoch. Herrlichstes segeln, die Sonne schien und hunderte Yachten hielten zunächst unter Spi und Gennaker auf die Brücke zu, die mit schiebendem Strom passiert wurde. Jens hielt den Vorsprung bis Korshavn.

Die Sonne stand um ca 18 Uhr bei Korshavn bereitss tief und jeder überlegte, wie die vorhergesagte Kreuz mit 8-10 m/s (gute 5 Bft im Worstcase) am besten bewältigt werden kann. Es sollte ab 23 Uhr nämlich wieder abnehmen und letztlich schwachwindig werden.

Ich entschied mich dafür die G1 zu behalten und ggf die Segelfläche via Grossreff zu verkleinern. Nach Eintritt der Dunkelheit und satten Böen mit 6 habe ich jedoch die G1 stark reduziert für jeweils ca 30-60 min.

Ab Aebelö wurde das Segeln angenehmer. 10min Ruhe mit Eieruhr- Methode und dann Begann die Schwachwindtortur im Kleinen Belt. Glücklicherweise war bis 4 Uhr auch hier ‚Schiebestrom‘ vorhergesagt.

Nach der Passage der Brücken in nervenaufreibenden Schwachwindkreuzschlägen mit herumtragen der Genua, lagen um ca. 6 Uhr bei einsetzendem Sonnenaufgang wieder alle Boote im Öl – kein Wind. Ca 30-60 min gedümpel und langsames Vorantasten mit Windfeldern. Ein Klasse Bild – die Navilichter aufgereiht von zig Booten bei einsetzen der Dämmerung.

Dann ging es weiter. Anlieger bis Bagö. Jens mit der Sapir war ca 1-1,5sm voraus. Beim Torö Rev entschied ich mich für den direkten Weg ohne Sicherheitshöhe für den vorhergesagten S Dreher des Windes. Die Rechnung ging auf und ich konnte mich bei Helnäs knapp vor Jens setzen.
Ab Helnäs war es wieder entspannter bei halben bis raumen Wind, der wieder etwas schwächer wurde und mir einen Vorteil verschaffte, weil sich meine grosszügig geschnittene G1 mit ca. 4 qm mehr bemerkbar machte.


Einige Meilen vor dem Ziel sackte der Wind nochmal weg und brachte mich letztlich nach ca 31 Stunden und 9 min ins Ziel, Jens mit Sapir folgte mit ca 6 min Abstand.
Es war ein tolles Event, mit Klasse Atmosphäre im Hafen. Eine Anreise 2-3 Tage vor dem Event ist sehr zu empfehlen.

Fotos von Teilnehmern werden voraussichtlich via Ballad Flickr Account veröffentlicht und angekündigt via Homepage, Ballad Facebook und Twitter.

Gruss

Jörg, Ballad LIESE, Startnummer 61

PS: Das Rennen kann man nachträglich auf TracTrac.dk noch einmal ‚abspielen‘